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Hertha Berlin geht nach Covid-Ausbruch in Isolation

Serge Gnabry von Bayern München ist eindeutig nicht der einzige Bundesliga-Spieler, der in letzter Zeit von COVID-19 betroffen war, und die Situation scheint sich zu verschlechtern. Während eine neue und stärkere Welle des COVID-19 über den Globus fegt, beginnt der aktuelle Zustand von Hertha Berlin düster zu erscheinen.

Die Bundesliga hat die nächsten drei Ligaspiele von Hertha Berlin aufgrund der Verbreitung des Virus innerhalb des Vereins verschoben, da diese eine zweiwöchige Isolation der Spieler und Mitarbeiter erfordert. Dodi Lukebakio, Marvin Plattenhardt, Trainer Pál Dárdai und sein Assistent Admir Hamzagic hatten alle positive Testergebnisse. Für den 18., 21. und 24. April hatte Hertha Spiele gegen Mainz, Freiburg und Schalke geplant.

Hertha gab an, dass sich alle zu Hause isolierten und keine Symptome hatten. Andreas Neuendorf, ein weiterer Co-Trainer, wurde ebenfalls als enger Kontakt isoliert.

„In der vergangenen Länderspielpause haben wir die Hygienemaßnahmen noch einmal verstärkt, in der Hoffnung, dass das positive Ergebnis von Rune Jarstein ein Ausnahmeereignis bleibt. Das war leider nicht der Fall“, sagte Arne Friedrich, Sportlicher Leiter des Vereins.

Für die Hertha, die von Rang 15 der Tabelle gegen den Abstieg kämpft, ist das eine schreckliche Wendung. Aufgrund der strengen Selbstisolationsbeschränkungen wird das Team drei seiner sechs geplanten Ligaspiele nicht bestreiten können.

Hertha Berlin beantragte am Donnerstag die nächsten Bundesligaspiele gegen Mainz am Samstag, Freiburg am Mittwoch und Schalke am 24. April abzusagen. Da bis zum 22. Mai noch sechs Spieltage zu absolvieren sind, wird erwartet, dass dies in der Liga für Unruhe sorgen wird.

Hertha könnte am 8. Mai gegen Arminia Bielefeld ein Comeback feiern. Der Verein sowie die gesamte Liga müssen sich des Problems bewusster werden, bevor es außer Kontrolle gerät. Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass die Dinge vor einem Jahr so begannen, bevor alles schief ging.

Der Rest des Kaders und des Personals sollen bis zum 28. April gemeinsam isoliert werden und nur für Trainingseinheiten die Räumlichkeiten verlassen. Jedoch bewerten die Behörden Plattenhardts Corona-Infizierung schärfer und verordnen strengere Quarantänemaßnahmen für ihn.

Bis zur Lockerung der Selbstisolationsverfahren wird die Hertha keine Spiele mehr bestreiten können. Der Verein berichtete am 5. April, dass Torhüter Rune Jarstein als erster bei Hertha positiv auf COVID-19 getestet wurde.